Save the Date: PAUL WALLACH – DOWN TO THE GROUND, Kunstprojekt Krauhügel

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PAUL WALLACH – DOWN TO THE GROUND

Salzburg, Krauthügel, Hans-Sedlmayr-Weg

Zum Abschluss des Kunstprojekts Krauthügel lässt Paul Wallach, Amerikaner in Paris (*1960) einen riesigen Stern in die Landschaft fallen. In langen Reihen aus weißem Beton ziehen sich die Streben der Skulptur über ein Areal von 40×45 Metern. Erst aus der Vogelperspektive, von der Festung Hohensalzburg, ergibt sich das ganze Bild: Die geometrische Komposition wird als sternförmiges Gebilde erkennbar. Aus der Nähe werden die Linien zur Skulptur, die Zeichnung zum Raum. Auf einer weiteren Ebene ist das Kunstwerk interaktiv nutzbar und kann vom Besucher „besetzt“ werden: als Ruhe-Bank zum Verweilen, als Klettermöglichkeit, als Ort der Begegnung.

Ein Projekt der Salzburg Foundation in Kooperation mit der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. und der Erzabtei St. Peter.

Salzburger Nachrichten: Formen aus einer anderen Zeit

Mit Skulpturen von David Nash geht das Sommer-Museum auf dem Krauthügel in die vierte Runde.

Und der „Walk of Modern Art“ ist und bleibt ein Highlight beim Rundgang durch die Altstadt.

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DAVID NASH – 3. Juni 2017

Kunstprojekt Krauthügel 2017
David Nash

10.30 Uhr
Kunstprojekt Krauthügel 2017
Krauthügel, Hans-Sedlmayr-Weg, Salzburg
Dauer der Ausstellung: 4. Juni bis 30. September 2017

12.30 Uhr
Projekt Kunst und Kirche 2017
Kollegienkirche, Universitätsplatz, Salzburg
Dauer der Ausstellung: 4. Juni bis 2. Juli 2017

nash_kollegienkirche_2017Die Salzburg Foundation richtet einem der bedeutendsten europäischen Bildhauer der Gegenwart erstmals eine Doppelausstellung aus: David Nashs Werke sind ab Pfingsten zeitgleich auf dem Krauthügel und in der Kollegienkirche zu sehen.

David Nash hat seine Kunst von Anfang an dem Werkstoff Holz verschrieben. Ausgangspunkt jeder Arbeit ist der Dialog mit der Natur, genauer: Die Überführung von Natur in Kunst. Dabei geht es dem Künstler um Formgebung, nicht um Verkünstlichung: Der Gedanke der Urwüchsigkeit des Materials ist jedem Werk eingeschrieben.

Wir laden Sie herzlich ein zur Präsentation der Werke von DAVID NASH am Samstag, dem 3. Juni 2017, um 10.30 Uhr auf dem Krauthügel und im Anschluss um 12.30 Uhr in der Kollegienkirche Salzburg. Der Künstler ist anwesend. Eröffnungsredner auf dem Krauthügel sind Karl Gollegger (Präsident der Salzburg Foundation), Walter Smerling (Künstlerischer Leiter der Salzburg Foundation) und Wilfried Haslauer (Landeshauptmann Land Salzburg). Anlässlich der Eröffnung in der Kollegienkirche sprechen Johann Wilhelm Klaushofer und Christian Wallisch-Breitsching (Kollegienkirche Salzburg), Karl Gollegger sowie David Nash.

Sechs großformatige Skulpturen präsentiert der Brite im Rahmen des vierten Kunstprojekts Krauthügel. Das Naturpanorama unterhalb der Festung Hohensalzburg ist der perfekte Ort für Nashs Werke, die die Bandbreite seines bildhauerischen Schaffens aufzeigen: Zu sehen sind Skulpturen aus Holz, aus verkohltem Material und aus Bronze. Dabei lassen auch die Bronzen deutlich erkennen, dass sie aus der Beschäftigung mit dem Holz entstanden sind.

David Nash inszeniert die Natur und überführt sie durch seine Arbeit in Kunst, ohne ihre Natürlichkeit dabei preiszugeben. Das Material Holz wird in seiner ihm eigenen Struktur als ein geistiges Volumen wahrgenommen. Damit sind die Arbeiten von David Nash auch für einen sakralen Raum geradezu prädestiniert. In der Kollegienkirche ist sein Werk Weathered Cork Dome aus dem Jahr 2015 zu sehen.

Nash probt die Quadratur des Kreises, und sie gelingt: Die Metamorphose von künstlerischem Gestaltungswillen und natürlicher Kraft. Seine elementaren plastischen Formen ‚befreit‘ der Künstler aus dem Holz, als hätten sie dort schlummernd gewartet. Das Alter der Hölzer, ihre organische

Beschaffenheit und Veränderlichkeit, wird Teil des Werks. Konsequenterweise lässt Nash keine Bäume für seine Kunst fällen, sondern arbeitet mit abgestorbenem bzw. umgestürztem Holz oder mit lebenden Bäumen. Dabei legt er eine Geduld an den Tag, die von tiefem Respekt gegenüber seinem Material zeugt: Über Jahre, sogar Jahrzehnte, arbeitet er an einzelnen Werken oder Projekten.

„Ich will eine einfache Art des Lebens und Tuns“, sagt David Nash. „Ich will ein Leben und ein Werk, in dem sich die Ausgeglichenheit und Dauerhaftigkeit der Natur zeigen. Ich fühle mich immer weiter in die Freuden und Nöte der Natur hineingezogen.“

David Nash (*1945 in Esher/Surrey, GB) hat in den 1960er-Jahren an den Art Colleges von Kingston und Brighton und an der Londoner Chelsea School of Art Bildhauerei studiert. Seit 1999 ist er Mitglied der Royal Academy of Arts, seit 2004 Träger des Order of the British Empire. Nash lebt und arbeitet in Nordwales. Seine Arbeiten werden weltweit in wichtigen Museumssammlungen sowie in zahlreichen Einzel-und Gruppenausstellungen präsentiert.

Das Kunstprojekt Krauthügel ist eine Kooperation der Salzburg Foundation mit der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. Bonn und der Erzabtei St. Peter.

Das Projekt Kunst und Kirche verdankt sich der Zusammenarbeit der Salzburg Foundation mit der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. Bonn und der Katholischen Hochschulgemeinde / Unipfarre Salzburg.

Wir bitten um Akkreditierung unter ulrike.godler@moz.ac.at und stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Diskussionsveranstaltung „Zur Sache: DIE FREIHEIT DER KUNST IN ZEITEN DER FLUCHT“

Solitär – Universität Mozarteum Salzburg
4. Mai 2016 · 20:00 Uhr

Sarah Wedl-Wilson und Bazon Brock im Gespräch zum Thema „Die Freiheit der Kunst in Zeiten der Flucht“. Wie reagieren Künstler, die in ihren Heimatländern nicht leben und arbeiten können? Wie reagieren Künstler, wenn sie der Gewalt und der Unfreiheit ausgesetzt sind, wie reagiert die Gesellschaft? Nur ein paar der vielen zentralen Fragen, die an dem Abend in Salzburg diskutiert werden.

Moderation: Peter Iden

Da die Plätze begrenzt sind, bitten wir um Ihre Zu- oder Absage bis zum 2. Mai 2016 unter: office@salzburgfoundation.at oder 0043 (0)662 – 87 16 87

Solitär
Universität Mozarteum Salzburg
Mirabellplatz 1
5020 Salzburg

Barbara Ullmann – Katharsis – 30.4.2016

Barbara Ullmann
Katharsis

30.4.2016, 11.00 Uhr

Kollegienkirche Salzburg
Universitätsplatz, 5020 Salzburg

Es sprechen

Christian Wallisch-Breitsching
Johann Wilhelm Klaushofer
Kollegienkirche Salzburg

Karl Gollegger
Präsident Salzburg Foundation

Walter Smerling

Künstlerischer Leiter

Ein Projekt der Salzburg Foundation und der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. in Kooperation mit der Katholischen Hochschulgemeinde / Unipfarre Salzburg

Die Künstlerin ist anwesend

Unser Dank geht an die Mitglieder der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. und weitere private Förderer und Freunde

Führungen

Die Salzburg Foundation bietet kostenlose Führungen an.
Gemeinsam mit der Kunsthistorikerin und Kunstvermittlerin Mag. Anita Thanhofer (Durchblick Kunstvermittlung) können interessierte BesucherInnen Andreas Slominskis Projekt auf dem Krauthügel und Barbara Ullmanns Projekt in der Kollegienkirche besuchen. Die Führungen können einzeln oder in Kombination besucht werden

Termine Kombi-Rundgang Kollegienkirche und Krauthügel:
7. Mai – 30. Juni 2016, jeweils mittwochs, 17 Uhr und samstags, 10 Uhr
Treffpunkt: Eingangsportal Kollegienkirche / Dauer: 2 Stunden (inkl. Gehzeiten über Mönchsberg)

Termine Kunstprojekt Krauthügel:
7. Mai – 30. Juni 2016, jeweils mittwochs, 18.15 Uhr und samstags, 11.15 Uhr
1. Juli – 30. September 2016, jeweils mittwochs, 18.30 Uhr und samstags, 10 Uhr
Treffpunkt: Krauthügel (vor der Installation), Hans-Sedlmayr-Weg, Salzburg / Dauer: 45 Minuten

Eintritt frei, das Vermittlungsprogramm ist kostenlos, keine Anmeldung erforderlich
Informationen zu den Führungen: Mag. Anita Thanhofer, www.kunst-durchblick.at/durchblick-blog

 

Das zweite Kunstprojekt Krauthügel: Zhang Huan – My Temple vom 25.7.2015 bis 29.9.2015

Die Salzburg Foundation präsentiert das zweite Kunstprojekt Krauthügel in Salzburg

mytempel_4Auch in diesem Jahr verwandelt sich der Salzburger Krauthügel wieder in eine Open Air Gallery, wenn der chinesische Künstler Zhang Huan hier seinen „Tempel“ errichtet. Der in Shanghai und New York lebende Künstler ist nicht nur in seiner Heimat ein Star, sondern feiert auch international Erfolge. Für seine Installation „My Temple“ verwendet er historische Bauteile einer Tempelanlage der Ming-Dynastie des 17. Jh. und setzt sie eigens für das Kunstprojekt Krauthügel zu einer neuen Architektur zusammen. Als „Stör“-Faktor fungiert eine schlichte, durchsichtige Einkaufstüte, die zwischen den alten Holzbalken schwebt und für Zhang Huan eine Illusion von Zukunft und der Erwartung eines neuen Lebens darstellt.

Über seine Arbeit sagt der Künstler: „Der Tempel ist der Überrest einer heiligen Stätte, in der meine Vorfahren vor 400 Jahren ihre Ahnen verehrten. Jedes Mal, wenn ich ihn betrete, spüre ich eine ungeheure geistige Aura um mich herum, die ungetrübt, still und geheimnisvoll ist. Sie ist eine Illusion, die aus einer Erleuchtung hervorgeht, die wiederum etwas mit der imaginären Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu tun hat. Es ist eine Illusion von Glück, Liebe und Tod.“

Zhang Huan
My Temple

24.7.2015, 11.00 Uhr

Krauthügel Salzburg
Brunnhausgasse Ecke Hans-Sedlmayrweg, Salzburg

Es sprechen

Karl Gollegger
Präsident der Salzburg Foundation

Wilfried Haslauer
Landeshauptmann Land Salzburg

Walter Smerling
Künstlerischer Leiter

Zhang Huan Künstler
Artist

Diskussionsveranstaltung „Zur Sache: Aus neu mach alt“

Bazon Brock im Gespräch mit Erwin Wurm; Moderation: Peter Iden

Donnerstag, 23. Juli 2015, 19:30 Uhr
SalzburgKulisse, Haus für Mozart, Hofstallgasse 1, Salzburg

Mitschnitt der Diskussionsveranstaltung:

Ein Film von Frank Norden

Avantgarde des Neuen ist nur das, was uns veranlasst, neue Traditionen zu bilden. Seit 200 Jahren sind Industrie und Kunst, Gesellschaft und Wissenschaft verpflichtet auf das Neue. Neu ist aber, was unbekannt ist. Was fängt man an mit dem Unbekannten, Unverständlichen, Unsinnigen?

Man kann es zerstören (Ikonoklasmus), man kann es leugnen (ist schon alles dagewesen!) oder man wendet sich mit dem Blick des Neuen dem Alten zu, das dann plötzlich wie neu erscheint. Genau das bewirken die Avantgarden.

Der Avantgardist par excellence, Erwin Wurm, und Bazon Brock, Leiter der Denkerei Berlin, diskutieren die Funktion des Neuen am Beispiel des Salzburger „Walk of Modern Art“ und des „Kunstprojekts Krauthügel“, das mit Zhang Huans Tempel das chinesische Gegenstück zum europäischen Verständnis des Neuen bietet: Ist der Neubau eines Tempels aus dem 17. Jh. neu oder alt?

Bernhard Leitner: Kollegienkirche.Klangachsen am 22.5.2015

 

Am 22. Mai 2015 eröffnete die Salzburg Foundation die Ausstellung „Klang.Achsen“ von Bernhard Leitner in der Kollegienkirche Salzburg.

Seine Klangskulptur ist bis zum 4. Juli 2015 in der Kollegienkirche zu sehen und wir laden Sie herzlich ein, dieses Klangerlebnis zu erfahren.

Ein Projekt der Salzburg Foundation in Kooperation mit der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. und der Katholischen Hochschulgemeinde / Unipfarre Salzburg.

Die Salzburg Foundation bietet Führungen zum Projekt an. Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier.

Bilder der Eröffnung:

 

 

 

Diskussionsveranstaltung am 21. Mai 2015

Zur Sache: BLITZ UND DONNER – AKUSTIK UND VISUALITÄT
Schüttkasten, Salzburg · 21. Mai 2015, 19:30 Uhr

Peter Sloterdijk und Bazon Brock im Gespräch über das Hören der Bilder und das Sehen der Töne. Schüttkasten, Salzburg · 21. Mai 2015, 19:30 Uhr

In der Salzburger Kollegienkirche startet Bernhard Leitner am 22.Mai 2015 um 12:00 Uhr seine Arbeit Klang.Achsen. Die imaginäre vertikale Achse zwischen Vierungs-Mosaik und Kuppel, eine mythische Weltensäule, Erde und Himmel verbindend, wird akustisch sinnlich erfahrbar. Die früheste Weltwahrnehmung des Menschen im Mutterleib ist das Hören. Entlang dieser Tatsache entfalten Sloterdijk und Brock den Begriff der Ontoakustik. Das Urphänomen des Hörens auf den Herzschlag der Mutter, auf die Stimmen der Götter, auf das Lied des Windes und den Gesang der Vögel erzeugt innere Bilder, die Propheten, Künstler und ähnlich Begabte zu Visionen entwickeln. Welche Visionen tragen uns heute?

Hier ein paar Eindrücke der Veranstaltung:

Diskussionsveranstaltung „Zur Sache: Jedermann ein Künstler?“

SalzburgKulisse, Haus für Mozart, Hofstallgasse 1, Salzburg
26. März 2015, 19:30

Die Salzburg Foundation bittet ZUR SACHE; eine Veranstaltungsreihe mit Professor Bazon Brock

Nicht jeder malt oder musiziert. Was also hat Joseph Beuys gemeint?

Ist das „Kunstprojekt Salzburg“ auch eine soziale Plastik?

Mit einem Impulsvortrag führte Professor Bazon Brock in diese und weitere Fragen ein, die im Anschluss ge

meinsam mit Professor Peter Weibel (Direktor ZKM Karlsruhe) und dem Publikum diskutiert wurden.

Hier ein paar Eindrücke:

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02
Mai

Salzburg weckt neue Lust auf Kunst

Kiefer, Kowanz und Balkenhol bekommen neues Geleit, wenn die Salzburg Foundation ihren kühnsten Plan umsetzt: eine Biennale.

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02
Mrz

Save the Date: PAUL WALLACH – DOWN TO THE GROUND, Kunstprojekt Krauhügel

Zum Abschluss des Kunstprojekts Krauthügel lässt Paul Wallach, Amerikaner in Paris (*1960) einen riesigen Stern in die Landschaft fallen. In langen Reihen aus weißem Beton ziehen sich die Streben der Skulptur über ein Areal von 40×45 Metern.

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09
Aug

Salzburger Nachrichten: Formen aus einer anderen Zeit

Mit Skulpturen von David Nash geht das Sommer-Museum auf dem Krauthügel in die vierte Runde.

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10
Apr

DAVID NASH – 3. Juni 2017

Die Salzburg Foundation richtet einem der bedeutendsten europäischen Bildhauer der Gegenwart erstmals eine Doppel-Ausstellung aus: Nashs Werke sind ab Pfingsten zeitgleich auf dem Krauthügel und in der Kollegienkirche zu sehen.

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13
Jul

„Um die Ecke denken“ – Kunstgespräche zum temporären Kunstprojekt der Salzburg Foundation am Krauthügel Salzburg

Die Salzburg Foundation bietet über den gesamten Sommer, ein kostenloses Führungsformat an. Ausgehend von der temporären Kunstinstallation „Rüben“ von Andreas Slominski wird gemeinsam mit der Kunsthistorikerin und Kunstvermittlerin Mag. Anita Thanhofer (Durchblick Kunstvermittlung) um die „Ecke gedacht“ und zeitgenössische Kunst …

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