Salzburg weckt neue Lust auf Kunst

Kiefer, Kowanz und Balkenhol bekommen neues Geleit, wenn die Salzburg Foundation ihren kühnsten Plan umsetzt: eine Biennale.

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Salzburger Nachrichten: Formen aus einer anderen Zeit

Mit Skulpturen von David Nash geht das Sommer-Museum auf dem Krauthügel in die vierte Runde.

Und der „Walk of Modern Art“ ist und bleibt ein Highlight beim Rundgang durch die Altstadt.

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„Um die Ecke denken“ – Kunstgespräche zum temporären Kunstprojekt der Salzburg Foundation am Krauthügel Salzburg

Die Salzburg Foundation bietet über den gesamten Sommer, ein kostenloses Führungsformat an. Ausgehend von der temporären Kunstinstallation „Rüben“ von Andreas Slominski wird gemeinsam mit der Kunsthistorikerin und Kunstvermittlerin Mag. Anita Thanhofer (Durchblick Kunstvermittlung) um die „Ecke gedacht“ und zeitgenössische Kunst und Kunst im öffentlichen Raum in den Fokus gerückt.

Der deutsche Künstler Andreas Slominski inszeniert auf sehr subtile und rätselhafte Art und Weise den Krauthügel, der nicht nur der Festung Hohen Salzburg zu Füßen liegt sondern auch Träger einer bestimmten Fama ist. Legenden, Fallen und kleine Unwahrheiten in Kombination mit Objekten die uns an eine Strasse, einen Fahrradweg oder eine Maschine erinnern lassen als Puzzleteile, die das Gesamtkunstwerk „Rüben“ beschreiben. Kunst ein Rätsel? Die BetrachterInnen werden Teil der Inszenierung und können durch ihre eigene Reflektionskette mit dem inszenierten Ort und den Objekten das Rätsel ergründen.

„Über das Rundherum, aus dem Kanaldeckel heraus oder durch die Maschine hindurch über Kunst nachdenken und sprechen.“

Termine Kunstprojekt Krauthügel:
1. Juli – 30. September 2016, jeweils mittwochs, 18.30 Uhr und samstags, 10 Uhr
Treffpunkt: Krauthügel (vor der Installation), Hans-Sedlmayr-Weg, Salzburg / Dauer: 45 Minuten

Eintritt frei, das Vermittlungsprogramm ist kostenlos, keine Anmeldung erforderlich
Informationen zu den Führungen: Mag. Anita Thanhofer, www.kunst-durchblick.at/durchblick-blog

ANDREAS SLOMINSKI I RÜBEN
7.5.2016 – 30.9.2016, Krauthügel Salzburg

Ein Projekt der Salzburg Foundation in Kooperation mit der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. und der Erzabtei St. Peter

Eine Straße, ein Fahrradweg, eine Erntemaschine und Rüben: Die Grundbausteine von Andreas Slominskis Installation, die er eigens für das Kunstprojekt Krauthügel entwickelt hat, sind gleichermaßen banal wie ungewöhnlich. Die Zusammenstellung und Platzierung der Objekte irritiert – eine Art Markenzeichen des Künstlers, der für seine „ästhetische Feldforschung“ beiläufiges Alltagsgut verfremdet, um ihm neue Bedeutungen zu entlocken. Slominskis Straße und sein Radweg sind dreidimensionaleIdeen. Hier findet keine Bewegung von Mensch und Fahrgerät statt, sondern der Transport von Kunst, vom Gedanken des Künstlers in den Kopf des Betrachters. Die beiden Fahrwege „rollt“ Slominski zu einem großen Zylinder bzw. Oval auf – reine Formen, die ihre ursprüngliche Funktion eingebüßt haben. Das Nutzobjekt schlechthin, die Straße, wird zur Skulptur, flankiert von einem symbolischen Rübenfeld. Mit der Rübe wird die Salzburger Stadtgeschichte Teil des Werks, in Gestalt des Fürsterzbischofs Leonhard von Keutschach, der weiße Rüben in seinem Wappen trug. Er baute u.a. die Festung Hohensalzburg aus, die das Krauthügel-Panorama prägt und damit auch Teil der Installation wird.

Andreas Slominski wurde 1959 in Meppen (DE) geboren. Er hat er an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg studiert, wo er seit 2004 als Professor für Bildhauerei lehrt. Der Künstler hat zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in namhaften Museen und Galerien bestritten, u.a. auf der Biennale von Venedig, den Skulptur Projekten Münster und in der Wiener Sezession. Slominski lebt und arbeitet in Hamburg und Berlin.

Andreas Slominski – Rüben – 7.5.2016

Die Salzburg Foundation präsentiert das dritte Kunstprojekt Krauthügel in Salzburg

Andreas Slominski
Rüben

Am vergangenen Samstag fand bei Kaiserwetter die Eröffnung des diesjährigen Kunstprojekt-Krauthügel mit der Installation „Rüben“ des Künstlers Andreas Slominski statt. Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, Karl Gollegger und Walter Smerling  nahmen die feierliche Eröffnung vor.

Mitten in der Natur türmt sich eine Straße vor uns auf, die wie eine Wand aus der Wiese aufragt, als wäre sie mit einem übernatürlichen Kraftakt aus der Erde gerissen, zusammengerollt und auf den Krauthügel verpflanz worden. Ein riesiger Fremdkörper im Postkarten-Panorama. Und ein zweiter daneben, ein „aufgerollter“ Fahrradweg. Flankiert wird das Ganze von einer Erntemaschine und Rüben, die der Installation ihren wunderbar einprägsamen Titel geben. Kurz: In dieser Konstellation scheint erst einmal nichts zusammenzugehen.

Das Nutzobjekt schlechthin, die Straße, wird bei Slominski zur Skulptur. Gerollt zu großen Zylindern sind seine Fahrtwege reine Formen, die ihre ursprüngliche Funktion eingebüßt haben, sie sind dreidimensionale Ideen. Hier findet kein Transport von Mensch und Fahrzeug statt, hier werden Gedanken transportiert, Ideen, Konzepte, Kunst. Vom Kopf des Künstlers in den des Betrachters.

Ausstellungsdauer: 8.5. bis 30.9.2016
Krauthügel – Hans-Sedlmayr-Weg in Salzburg

Ein Projekt der Salzburg Foundation in Kooperation mit der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. und der Erzabtei St. Peter

Unser Dank geht an
Mitglieder der Stiftung für Kunst und Kultur e.V. Bonn und weitere private Förderer und Freunde

Führungen

Die Salzburg Foundation bietet kostenlose Führungen an.
Gemeinsam mit der Kunsthistorikerin und Kunstvermittlerin Mag. Anita Thanhofer (Durchblick Kunstvermittlung) können interessierte BesucherInnen Andreas Slominskis Projekt auf dem Krauthügel und Barbara Ullmanns Projekt in der Kollegienkirche besuchen. Die Führungen können einzeln oder in Kombination besucht werden

Termine Kombi-Rundgang Kollegienkirche und Krauthügel:
7. Mai – 30. Juni 2016, jeweils mittwochs, 17 Uhr und samstags, 10 Uhr
Treffpunkt: Eingangsportal Kollegienkirche / Dauer: 2 Stunden (inkl. Gehzeiten über Mönchsberg)

Termine Kunstprojekt Krauthügel:
7. Mai – 30. Juni 2016, jeweils mittwochs, 18.15 Uhr und samstags, 11.15 Uhr
1. Juli – 30. September 2016, jeweils mittwochs, 18.30 Uhr und samstags, 10 Uhr
Treffpunkt: Krauthügel (vor der Installation), Hans-Sedlmayr-Weg, Salzburg / Dauer: 45 Minuten

Eintritt frei, das Vermittlungsprogramm ist kostenlos, keine Anmeldung erforderlich
Informationen zu den Führungen: Mag. Anita Thanhofer, www.kunst-durchblick.at/durchblick-blog

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02
Mai

Salzburg weckt neue Lust auf Kunst

Kiefer, Kowanz und Balkenhol bekommen neues Geleit, wenn die Salzburg Foundation ihren kühnsten Plan umsetzt: eine Biennale.

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02
Mrz

Save the Date: PAUL WALLACH – DOWN TO THE GROUND, Kunstprojekt Krauhügel

Zum Abschluss des Kunstprojekts Krauthügel lässt Paul Wallach, Amerikaner in Paris (*1960) einen riesigen Stern in die Landschaft fallen. In langen Reihen aus weißem Beton ziehen sich die Streben der Skulptur über ein Areal von 40×45 Metern.

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09
Aug

Salzburger Nachrichten: Formen aus einer anderen Zeit

Mit Skulpturen von David Nash geht das Sommer-Museum auf dem Krauthügel in die vierte Runde.

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10
Apr

DAVID NASH – 3. Juni 2017

Die Salzburg Foundation richtet einem der bedeutendsten europäischen Bildhauer der Gegenwart erstmals eine Doppel-Ausstellung aus: Nashs Werke sind ab Pfingsten zeitgleich auf dem Krauthügel und in der Kollegienkirche zu sehen.

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13
Jul

„Um die Ecke denken“ – Kunstgespräche zum temporären Kunstprojekt der Salzburg Foundation am Krauthügel Salzburg

Die Salzburg Foundation bietet über den gesamten Sommer, ein kostenloses Führungsformat an. Ausgehend von der temporären Kunstinstallation „Rüben“ von Andreas Slominski wird gemeinsam mit der Kunsthistorikerin und Kunstvermittlerin Mag. Anita Thanhofer (Durchblick Kunstvermittlung) um die „Ecke gedacht“ und zeitgenössische Kunst …

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